Die Burg Haus Aspel
 

Vor dem Hintergrund dieser Geschichte ergeben sich Hinweise darauf, dass hier eine Burg gestanden haben muss. 1238 zerstört der Graf von Kleve in Auseinandersetzung mit dem Erzbischof von Köln diese Burg, die wiederum aufgebaut wird. 1392 verpfändet der Kölner Erzbischof die Burg an den Grafen Adolph von Kleve; danach ist sie in Klevischen Händen. 1598 werden Burg und Vorburg (heutiger sog. Schlossteil) stark beschädigt; im Spanischen Erbfolgekrieg (1701-1714) wird die Burg zerschossen. Danach wird die Vorburg wiederhergestellt, so dass der heutige Schlossteil aus dieser Rekonstruierungsphase stammt. Sie geht in Privatbesitz über (Familie Wittenhorst-Sonsfeld im 18.Jahrhundert, Familie van den Broek in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts). Deren Tochter Johanna van den Broek vermählt sich mit dem Landrat Friedrich Heinrich von Bernuth, der das Haus Aspel 1851 an die Ordensgemeinschaft der Töchter vom hl. Kreuz verkauft.

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