Klostergemeinschaft Haus Aspel

In Haus Aspel lebt auch heute - in ungebrochener Tradition - eine KOMMUNITÄT der Töchter vom hl. Kreuz, und zwar im mittleren Gebäudeteil; auf ihn blickt man vom Klosterhof aus, wenn man am Taubenhaus steht.

Das Charisma der Gründerin, Maria Theresia Haze, das im Leben der Schwestern und der Gemeinschaft immer mehr Gestalt annehmen will, verbunden mit dem je eigenen Charisma, schenkt die erforderliche Offenheit, Aufgeschlossenheit und Kreativität. Es ist ein immer neues Beschenktwerden aus der Fülle des Dreifaltigen Gottes, der teilt und mitteilt. So wird viel Wert auf die Gastfreundschaft gelegt.

Einige Schwestern der Gemeinschaft sind in Haus Aspel in verschiedenen Aufgabenbereichen tätig; daneben gibt es auch die Möglichkeit, außerhalb der Gemeinschaft apostolisch tätig zu sein, wie z.B. in der Ambulanz des Caritasverbandes.

Haus Aspel mit seinem Angebot an Liturgie – besonders der Eucharistiefeier und der Vesper an Sonn- und Feiertagen – motiviert viele Menschen der Umgebung zur Teilnahme. Von dem ausgelegten Fürbittbuch wird oft Gebrauch gemacht. Die Schwesterngemeinschaft nimmt die Nöte und Sorgen, aber auch den Dank mit ins Gebet. So entsteht ein geistliches Netzwerk, bewusst und in Gedanken, und die spirituelle Dimension, der Auftrag der Töchter vom hl. Kreuz, wird konkret.

In einer Zeit fortschreitender Säkularisierung, Individualisierung und wachsender Mobilität möchte die Schwesterngemeinschaft exemplarisch das leben, wonach die Menschen bewusst oder unbewusst Ausschau halten: nach Akzeptanz und menschlichem Mit- und Füreinander-Dasein, nach spiritueller Lebensgestaltung und menschlich / geistiger Heimat, nach religiöser Orientierung und konkreter Erfahrung im Alltag.

„Meister, wo wohnst du?" - haben einst die Menschen Jesus gefragt, und er hat geantwortet:

„Kommt und seht!"...