Aktuelles Leitbild der Ordensgemeinschaft

Unser Leben und unsere Arbeit:

Wir leben in Gemeinschaften mit unterschiedlicher Größe und haben verschiedene Berufe. (...) Wir haben uns für ein Leben nach den Gelübden entschieden. Dieses beinhaltet persönliche Besitzlosigkeit, Verfügbarkeit für Gott und die Ordensgemeinschaft und den Verzicht auf Ehe und Familie. Dadurch sind wir frei und aufgeschlossen für die Anliegen der Menschen. Mittelpunkt unseres geistlichen Lebens sind der Gottesdienst, die tägliche persönliche Meditation und das gemeinsame Gebet.

In unserer deutschen Ordensprovinz sind unsere derzeitigen Aufgabenfelder die Altenpflege (stationär und ambulant), die Altenpastoral, die Arbeit im Kindergarten, Behindertenarbeit, Seelsorge und Mitarbeit in Pfarrgemeinden, Sozialarbeit und Betreuung von Randgruppen. Ehrenamtlich arbeiten wir im sozialen Brennpunkt und in der Hospizarbeit.

Anspruch und Motivation:

"Wir bemühen uns, glaubwürdig zu leben. Wir möchten den Sinn des Lebens aufzeigen und für die Würde des Menschen eintreten. Unsere Begabungen und Kräfte setzen wir gemeinsam mit Gleichgesinnten für Menschen in Not ein. Wir versuchen Leid, Einsamkeit und Gottesferne zu überwinden. Die befreiende, froh machende und Sinn gebende Beziehung zu Gott, die wir erfahren, möchten wir mit anderen Menschen teilen. Unsere Gemeinschaft soll offen sein für Frauen, die in ihrem Leben auf der Suche sind. Gemeinsam wollen wir zeitgemäße und tragfähige Formen des geistlichen Lebens und des praktischen Zusammenlebens entwickeln. Im Sinne unserer Gründerin wollen wir zur Orientierung an christlichen Werten beitragen.

Das Vorbild unserer Gründerin Maria Theresia Haze ist uns Ansporn, nach dem Lebensstil Jesu einfach und bewusst zu leben. Durch ein alternatives Leben möchten wir Zeugnis geben von der Güte und Barmherzigkeit Gottes und Verantwortung für die Mitgestaltung des Lebens übernehmen. Dieses gemeinsame Ziel strebt jede Schwester durch ihren persönlichen Lebensweg an. Wir wollen Zeichen setzen gegen Konsumzwang, Diskriminierung, Konkurrenzkampf, Ausbeutung und Missachtung der Menschenrechte. Das erfordert Kreativität und Partnerschaft mit Gleichgesinnten. Die Liebe Gottes möchten wir an alle Menschen weitergeben, ungeachtet ihres Standes und ihrer Herkunft."

 

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